Was kommt nach dem Kickstarter?

Ein spannender Ausblick.

 

Ein Südtiroler Fotograf, ein Militär-LKW und eine Kamera von vor 150 Jahren treffen auf das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten: Das Lightcatcher-Projekt wird geboren. Kurt Moser will die bleichen Riesen durch Ambrotypie für die Ewigkeit auf Glas bannen. Um dieses Projekt finanziell zu realisieren, ruft er ein Crowdfunding ins Leben. Doch schon bevor die Finanzierung steht und das Crowdfunding abgeschlossen werden kann, entstehen erste große Zukunftspläne für die einmaligen, gigantischen Berg-Fotografien .

 

Der erste Schritt: Der Umbau

Aber mal langsam. Noch “schwebt“ der mächtige Ural nahe der Autobahn A22 für alle sichtbar, 5 m über dem Boden, mit der Aufschrift „Support now!“. Ohne integrierte Kamera. Diese muss nämlich noch eingebaut werden und das ist auch das erste große Vorhaben Kurt Mosers nach dem Erreichen des Kickstarter-Ziels von 50.000 Euro: Den Umbauplan des geländegängigen Militärfahrzeugs in eine fahrbare Kamera finanzieren. Damit dieser endlich der außergewöhnlichen Tätigkeit nachgehen kann, für die er von Kurt Moser um-bestimmt wurde: Das Licht der Dolomiten fotografisch festhalten.
Wenn die Ural-Kamera samt Fotograf , schwarzen Glasplatten und Dunkelkammer erst in die Berge fährt, werden sie endlich auf diese einzigartige Weise fotografiert, die sagenhaften bleichen Berge, und für die Ewigkeit auf Glas gebannt.
Zwei Jahre plant Kurt Moser in den Bergen beschäftigt zu sein. Zwei Jahre Berg-Panorama pur. Einmalige, niemals wiederholbare Bilder der Felswände und Gipfel werden entstehen. Ihr Licht wird eingefangen.
Sie verstehen nicht, wie das gehen soll? Dann lesen Sie am besten hier über die Technik, die Kurt Moser einsetzen wird – sie ist so außergewöhnlich, wie das ganze Projekt.

 

Im Licht der Welt – der nächste Schritt

2019 – das Jahr, in dem Kurt Moser endgültig aus den Bergen zurückkommen wird. In diesem Jahr gehen seine Heimatberge – im Glasformat – auf Reisen.
Die erste, bereits bestätigte Ausstellung, die die mächtigen Ambrotypien beherbergen wird, findet in Berlin statt. In dem Museum für Fotografie schlechthin, in der Helmut-Newton-Stiftung. Dort werden die Werke des Lightcatchers für drei ganze Monate in einer eigenen Ausstellung der ganzen Welt präsentiert. Und nicht nur die Ambrotypien: Die Metallplatte, die bis dahin an der fahrenden Riesenkamera befestigt war, in der die Namen aller Unterstützter mit Laser eingraviert wurden, ist ebenfalls mit von der Partie. Denn für alle Zeit sollen nicht nur die Dolomiten festgehalten werden, sondern auch die Unterstützer, ohne die das gesamte Projekt niemals möglich gewesen wäre! Zwischen die Abbildungen der Dolomiten mischen sich dann auch jene Ambrotypien, die die besonders großzügigen Supporter zeigen, jene, die mit 7.000 € einen Riesenbeitrag zum Lightcatcher-Vorhaben geleistet haben!

 

Noch ein Schritt weiter: Kontinentwechsel

Berlin ist aber noch nicht alles. Danach geht’s auf in den fernen Osten! In indischen Mumbai soll der Lightcatcher seine Bilder ebenfalls präsentieren. Der Kunstexperte Ismail Mukadam, der dort eine bedeutsame Kunst-Foundation kuratiert, wird die Dolomiten-Ambrotypien und mit ihnen die Metallplatte, das Video und die Unterstützer-Ambrotypien zeitweilig in seine Sammlung aufnehmen.
Weiters ist eine Ausstellung in der National Portrait Gallery in London in Planung. Und wenn alles klappt, dann schafft der Lightcatcher es sogar bis nach New York und Los Angeles – und dann kommen die riesigen Ambrotypien zurück ins Alpenvorland, um in München ausgestellt werden.
Aus jeder Perspektive ein Riesenformat halt. Also auch ein Riesengrund für Sie, mitzumachen!